Genetischer
Kompatibilitätstest:

Was bringt er?

Genetischer Kompatibilitätstest: Was bringt er?

Was ist ein genetischer
Kompatibilitätstest?

Der Genetische Kompatibilitätstest ermöglicht die Feststellung möglicher genetischer Mutationen beim Paar oder bei den Gameten-Spendern, um die Übertragung von rezessiven Erbkrankheiten zu vermeiden.

Bei rezessiven Krankheiten handelt es sich um genetische Veränderungen die auftreten, wenn zwei Kopien desselben Gens geschädigt sind (eine Kopie wird vom Vater und die andere von der Mutter übertragen). Dank des genetischen Kompatibilitätstests können wir herausfinden, ob beide Eltern Träger der gleichen Veränderung sind.

Für wen ist es geeignet?

Der Genetische Kompatibilitätstest richtet sich an alle Patienten, die vor dem Wunsch nach einer Schwangerschaft oder dem Beginn einer Fruchtbarkeitsbehandlung diese Informationen erhalten möchten. Schätzungsweise tragen alle Menschen etwa 15 genetische Veränderungen in sich, die in den meisten Fällen keine Krankheiten verursachen. Dies liegt daran, dass nur eine Kopie des Gens betroffen ist und die andere Kopie des Gens unauffällig ist und somit genügt um Krankheiten zu verhindern. Die Träger von Mutationen sind gesund und asymptomatisch und es gibt keinen wichtigen Grund warum dieser Test erforderlich sein sollte.

Unsere Experten empfehlen den genetischen Kompatibilitätstest in der Regel im Falle einer Gametenspende (Spermien oder Eizellen), da die Ergebnisse der Träger-Panels eine bessere Auswahl der Spender ermöglichen und Übereinstimmungen von genetischen Veränderungen vermieden werden.

Die Durchführung dieses Tests ist eine ganz persönliche Entscheidung, wenn keine medizinische Indikation vorliegt. Unsere Experten stehen Ihnen zur Seite und bieten Ihnen alle notwendigen Informationen, um Sie bei Ihrer Entscheidung zu unterstützen.

Wie läuft der genetische
Kompatibilitätstest ab?

Die Durchführung dieses Tests ist sehr einfach, da er mit Hilfe einer Blut- oder Speichelprobe bei Patienten und/oder Gametenspendern durchgeführt wird. Nach Erhalt der Ergebnisse des Träger-Panels können wir die Ergebnisse beider Tests mit dem genetischen Abgleich vergleichen. So können wir feststellen ob ein Risiko besteht, ein Kind zu bekommen, das von einer der Krankheiten betroffen ist die mit diesem Test untersucht werden. Wenn bei einem Paar eine Unverträglichkeit vorliegt, werden wir die Durchführung der Präimplantationsdiagnostik bei den gewonnenen Embryonen empfehlen. Bei der Behandlung mit Spendern wird das Ärzteteam im Falle einer genetischen Unverträglichkeit einen anderen kompatiblen Spender auswählen.