Eizellspende in Spanien: ein streng überwachter Vorgang

Eizellspende in Spanien: seit über 30 Jahren erlaubt

Wussten Sie, dass die Eizellspende in Spanien keineswegs neu ist? Gesetze, die die Gametenspende zulassen, bestehen seit über 30 Jahren (1988). Heutige Verfahren sind nicht mehr diesselben wie vor 30 Jahren: Sie haben sich weiterentwickelt, an die Forschung und die Ergebnisse angepasst und sind zu einem sehr bewährten Vorgang geworden.

Es gibt eine staatliche Einrichtung in Spanien namens SEF (Spanische Fruchtbarkeitsgesellschaft), die jedes Jahr Empfehlungen zu allen Verfahren im Bereich der Reproduktionsmedizin herausgibt. Dieses Gremium besteht aus einem medizinischen Komitee, das neue Standards festlegt, die von jeder Klinik in ihren Protokollen angewendet werden müssen.

Diese SEF prüft auch Kliniken, Protokolle, Einrichtungen und Erfolgsraten. Dies ist eine der Qualitätsgarantien in Spanien. Alle Vorgänge in den Kliniken werden extern überprüft.

Was besagt das Gesetz über Reproduktionsmedizin?

In Spanien wird die gesamte Reproduktionsmedizin durch ein Gesetz aus dem Jahr 2006 geregelt, das folgende Punkte beinhaltet:

  • Zugang für alle Frauen unabhängig von ihrem Familienstand, ihrer sexuellen Orientierung und ihrem Alter zu Techniken der künstlichen Befruchtung.
  • Anwendung des Verfahrens der genetischen Präimplantationsdiagnostik (PID) zum Nachweis von genetischen oder chromosomalen Veränderungen beim Embryo.
  • Techniken der Reproduktionsmedizin in anerkannten öffentlichen oder privaten Einrichtungen.
  • Embryonenspenden oder Doppelspenden.
  • Die ROPA-Technik.

Wie sieht es bei einer Eizellspende aus?

Neben den allgemeinen Aspekten des Gesetzes über die künstliche Befruchtung gibt es auch eine sehr strenge Kontrolle der Gametenspende. Die Gesetzgebung sieht die folgenden Auflagen vor:

  • Gametenspende muss anonym sein (sowohl für Eizellen als auch für Sperma).
  • Eine Spende ist unentgeltlich: Die Spender haben Anspruch auf eine Entschädigung, doch darf die Spende unter keinen Umständen zu Gewinnzwecken oder zu kommerziellen Zwecken erfolgen.
  • Eizellspenderinnen müssen zwischen 18 und 35 Jahre alt sein.
  • Kliniken tragen die alleinige Verantwortung für die Auswahl der Spenderin für jede Patientin. Dabei ist sie verpflichtet, die körperlichen Merkmale der Empfängerin zu berücksichtigen.
  • Spender können mehr als einmal spenden. Es dürfen jedoch nicht mehr als 6 Kinder aus einer Spende entstehen. Die Anzahl der Spenden pro Spender wird inzwischen von einem nationalen Register namens SIRHA überwacht.

Untersuchungen zur Aufnahme in das Spendenprogramm:

Das spanische Gesetz regelt die Eizellenspende in Spanien und sieht obligatorische Untersuchungen für die Zulassung einer Eizellenspendekandidatin vor. Es handelt sich um die folgenden Tests:

  • Infektionskrankheiten (HIV, Hepatitis B, Hepatitis C, Syphilis).
  • Grundlegende Bluttests für die allgemeine Gesundheit
  • gynäkologische und ovarielle Reservetests
  • Karyotypisierung: Überprüfung der Chromosomenstruktur und der Anzahl der Chromosomen.
  • Genetisches Screening für besonders schwere seltene Krankheiten (z. B. Mukoviszidose, Muskelatrophie, Spina bifida, Thalassämie usw.).
  • Psychologisches Gutachten zum Ausschluss von Depression, Schizophrenie und bipolarer Störung.

Das Eizellspendeprogramm von Vida Fertility

Bei Vida Fertility führen wir das Spendenprogramm selbst durch. Unser Team wählt die Spender*innen aus, führt alle erforderlichen Tests durch, überwacht die Stimulation und führt die Eizellentnahme durch. Dadurch können wir die Qualität des Vorgangs besser überwachen.

Wir legen großen Wert darauf, für jede Patientin die richtige Spenderin auszuwählen und die Spende mit der Endometriumvorbereitung der Patientin zu synchronisieren.

Wenn Sie mehr über unser Spendenprogramm erfahren möchten, kontaktieren Sie uns HIER.