Voraussetzungen für die ROPA-Methode in Spanien: rechtliche Rahmenbedingungen, Untersuchungen und empfohlenes Alter von Dr. Katharina Spies

Die ROPA-Methode ist eine der beliebtesten Optionen der assistierten Reproduktion bei Frauenpaaren, die die Mutterschaft aktiv teilen möchten. Eine der Frauen stellt die Eizellen zur Verfügung und die andere trägt das Kind aus, sodass beide biologisch an dem Prozess beteiligt sind.
Bevor sie jedoch mit dieser Behandlung beginnen, stellen sich viele Paare dieselbe Frage: Welche Voraussetzungen gelten für die ROPA-Methode in Spanien?
Bei Vida Fertility wird jeder Fall individuell geprüft, um zu entscheiden, ob die ROPA-Methode die beste Option ist oder ob eine andere Strategie der assistierten Reproduktion in Betracht gezogen werden sollte. Wir sprachen mit Dr. Katharina Spies über die gesetzlichen Voraussetzungen, das Alter, die Eizellreserve, die Gesundheit der Gebärmutter, die erforderlichen medizinischen Voruntersuchungen, die Auswahl des Spendersamens und die notwendigen Unterlagen, um die Behandlung in Spanien zu beginnen.

- 1. Was ist die ROPA-Methode oder die „Empfang von Eizellen vom Partner“?
- 2. Voraussetzungen für die ROPA-Methode in Spanien
- 3. Tabelle der Voraussetzungen für den Beginn der ROPA-Methode in Spanien
- 4. Voraussetzungen für die ROPA-Methode im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung in Spanien
- 5. Voraussetzungen für die Durchführung der ROPA-Methode in Spanien
- 6. Fruchtbarkeitsuntersuchungen vor der ROPA-Methode
- 7. Rechtliche Voraussetzungen für die ROPA-Methode in Spanien
- 8. Höchstalter für die ROPA-Methode
- 9. Welche Fruchtbarkeitsuntersuchungen sind vor der ROPA-Methode erforderlich?
- 10. Administrative Voraussetzungen vor Beginn der ROPA-Methode
- 11. Häufig gestellte Fragen zur ROPA-Methode in Spanien
- 12. Fertilitätsberatungen bei Vida Fertility
- 13. Kinderwunschbehandlungen in Spanien
- 14. Die besten Kinderwunschkliniken in Spanien
Was ist die ROPA-Methode oder die „Empfang von Eizellen vom Partner“?
Die ROPA-Methode steht für „Empfang von Eizellen vom Partner“. Es handelt sich um eine In-vitro-Fertilisationstechnik für Frauenpaare, bei der eine der Partnerinnen die Eizellen beisteuert und die andere den Embryo empfängt und die Schwangerschaft austrägt.
Der Ablauf der ROPA-Methode verläuft in der Regel in folgenden Schritten:
- Es wird eine Fruchtbarkeitsuntersuchung bei beiden Frauen durchgeführt.
- Es wird entschieden, wer die Eizellen spendet und wer die Schwangerschaft austrägt.
- Die Frau, die die Eizellen spendet, unterzieht sich einer Ovarialstimulation.
- Die Eizellen werden mittels Eizellentnahme entnommen.
- Die Eizellen werden im Labor mit Sperma eines anonymen Spenders mittels ICSI befruchtet.
- Die Embryonen werden im Labor in Time-Lapse-Inkubatoren kultiviert.
- Anschließend erfolgt der Embryotransfer in die Gebärmutter der Leihmutter.
Das Ziel der ROPA-Methode ist nicht nur, eine Schwangerschaft zu erreichen, sondern beiden Frauen die aktive Teilnahme am Projekt der Mutterschaft zu ermöglichen: die eine als genetische Mutter und die andere als Leihmutter.
Voraussetzungen für die ROPA-Methode in Spanien
Tabelle der Voraussetzungen für den Beginn der ROPA-Methode in Spanien
Bevor eine Behandlung mit der ROPA-Methode in Spanien begonnen wird, ist es wichtig, die rechtlichen, medizinischen und administrativen Voraussetzungen zu prüfen. Bei Vida Fertility wird jeder Fall individuell bewertet, um zu entscheiden, welche Rolle jede Frau in der Behandlung übernimmt und welche Strategie am besten geeignet ist.
| Art der Voraussetzung | Was für den Beginn der ROPA-Methode erforderlich ist | Wie dies bei Vida Fertility bewertet wird |
|---|---|---|
| Rechtliche Voraussetzungen | In Spanien ist die assistierte Reproduktion durch das Gesetz 14/2006 über Techniken der assistierten menschlichen Reproduktion geregelt. Dieses Gesetz ermöglicht Frauen über 18 Jahren den Zugang, unabhängig von ihrem Familienstand oder ihrer sexuellen Orientierung, sofern eine informierte Einwilligung und eine geeignete medizinische Indikation vorliegen. | Im konkreten Fall der ROPA-Methode wird die spanische Regelung üblicherweise im Rahmen eines rechtlich verheirateten Paares ausgelegt, da die Gametenspende in Spanien anonym ist und der Erhalt von Eizellen der Partnerin eine Ausnahme innerhalb der Paarbeziehung darstellt. Deshalb ist es wichtig, die rechtliche Situation vor Beginn der Behandlung zu prüfen, insbesondere wenn Sie in einer eingetragenen Partnerschaft leben, außerhalb Spaniens geheiratet haben oder in einem anderen Land wohnen. |
| Höchstalter für die ROPA-Methode | Das Alter wird individuell bewertet und hängt von der Rolle jeder Frau in der Behandlung ab. Das Alter der Frau, die die Eizellen bereitstellt, beeinflusst direkt die Eizellqualität und die Wahrscheinlichkeit, entwicklungsfähige Embryonen zu erhalten. | Die weibliche Fruchtbarkeit nimmt ab dem 35. Lebensjahr ab, und ab 38-40 Jahren kann die Wahrscheinlichkeit, Embryonen mit gutem Entwicklungspotenzial zu erhalten, zunehmend sinken. Auch das Alter der Frau, die die Schwangerschaft austrägt, ist wichtig, um die Sicherheit der Schwangerschaft, den allgemeinen Gesundheitszustand, geburtshilfliche Risiken und die Vorbereitung der Gebärmutter zu beurteilen. In einer privaten Kinderwunschklinik kann die ROPA-Methode bis etwa 50 Jahre in Betracht gezogen werden, immer nach einer individuellen medizinischen Bewertung. |
| Medizinische Voraussetzungen für die Frau, die die Eizellen bereitstellt | Bei der Frau, die die Eizellen bereitstellt, zielen die Untersuchungen darauf ab, die ovarielle Reserve und die erwartete Reaktion auf die Stimulation zu bewerten. | Die Untersuchung kann Folgendes umfassen:
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| Medizinische Voraussetzungen für die Frau, die die Schwangerschaft austrägt | Bei der Frau, die die Schwangerschaft austrägt, konzentriert sich die Untersuchung darauf, sicherzustellen, dass die Gebärmutter bereit ist, den Embryo aufzunehmen, und dass keine wichtigen Gegenanzeigen für eine Schwangerschaft bestehen. | Die Bewertung kann Folgendes umfassen:
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| Spendersamen | Bei der ROPA-Methode wird anonymer Spendersamen verwendet. In Spanien ist die Samenspende anonym, freiwillig und gesetzlich geregelt. | Das Paar kann keinen bestimmten Spender auswählen und auch keine Samenprobe von einem Freund, Bekannten oder Familienmitglied einbringen. Der Spender wird gemäß der spanischen Gesetzgebung sowie nach medizinischen, phänotypischen und sicherheitsbezogenen Kriterien ausgewählt. |
| Administrative Voraussetzungen | In einer privaten Kinderwunschklinik werden in der Regel Ausweisdokumente, die medizinische Vorgeschichte, frühere Befunde, falls vorhanden, bereits durchgeführte Fruchtbarkeitstests, Blutanalysen und Einverständniserklärungen angefordert. Bei der ROPA-Methode kann es außerdem erforderlich sein, Dokumente vorzulegen, die die rechtliche Situation des Paares belegen. | Für eine Erstberatung bei Vida Fertility ist es ideal, Folgendes mitzubringen:
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Voraussetzungen für die ROPA-Methode im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung in Spanien
Im Allgemeinen wird die ROPA-Methode von der spanischen gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen. Das öffentliche Gesundheitssystem bietet in der Regel andere Optionen an, wie beispielsweise die künstliche Befruchtung mit Spendersamen oder die In-vitro-Fertilisation mit Spendersamen, sofern die Zugangsvoraussetzungen der jeweiligen autonomen Region erfüllt sind.
Diese Kriterien können je nach Region variieren: Alter, Wartelisten, medizinische Voraussetzungen und spezifische Bedingungen. Aus diesem Grund wenden sich derzeit viele Frauenpaare, die die ROPA-Methode in Anspruch nehmen möchten, an eine private Fertilitätsklinik wie Vida Fertility.
Voraussetzungen für die Durchführung der ROPA-Methode in Spanien
Um in Spanien Zugang zur ROPA-Methode zu erhalten, müssen eine Reihe von rechtlichen, medizinischen und administrativen Voraussetzungen erfüllt sein.
Im Allgemeinen sind die wichtigsten Voraussetzungen:
- Beide Frauen müssen volljährig sein.
- Es muss eine Einverständniserklärung vorliegen.
- Das Paar muss die in Spanien für die ROPA-Methode geltenden gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen.
- Es muss eine Fruchtbarkeitsuntersuchung bei beiden Frauen durchgeführt werden.
- Die Frau, die die Eizellen beisteuert, muss über eine ausreichende Eizellreserve oder eine vernünftige Prognose verfügen.
- Die schwangere Frau muss über eine Gebärmutter verfügen, die für die Aufnahme des Embryos bereit ist.
- Es dürfen keine wesentlichen medizinischen Kontraindikationen für eine Schwangerschaft vorliegen.
- Es muss Sperma eines anonymen Spenders verwendet werden, der vom medizinischen Team ausgewählt wurde.
- Die erforderlichen Unterlagen müssen vor Beginn der Behandlung vorgelegt werden.
Fruchtbarkeitsuntersuchungen vor der ROPA-Methode
Für die Durchführung der ROPA-Methode in Spanien reicht es nicht aus, nur zu entscheiden, wer die Eizellen spenden und wer die Schwangerschaft austragen möchte. Es ist notwendig, den medizinischen Zustand beider Frauen zu beurteilen.
In der Sprechstunde untersucht das medizinische Team insbesondere:
- Das Alter beider Frauen.
- Die Eizellreserve der Frau, die die Eizellen bereitstellen könnte.
- Den Zustand der Gebärmutter der Frau, die das Kind austragen möchte.
- Die gynäkologische Vorgeschichte beider Frauen.
- Vorgeschichte von Endometriose, geringer Eizellreserve, Fehlgeburten oder Operationen.
- Mögliche Erkrankungen, die die Schwangerschaft beeinflussen könnten.
- Die Notwendigkeit genetischer Tests oder ergänzender Untersuchungen.
- Die am besten geeignete Strategie zur Steigerung der Schwangerschaftschancen.
Manchmal ändert sich die ursprüngliche Entscheidung des Paares nach der medizinischen Untersuchung. So kann es beispielsweise vorkommen, dass eine Frau die Eizellen spenden möchte, ihre Eizellreserve jedoch gering ist, während die andere Frau eine bessere Eizellprognose aufweist. Es kann auch vorkommen, dass eine der beiden Frauen die Schwangerschaft austragen möchte, jedoch zuvor eine Untersuchung der Gebärmutter, der Gebärmutterschleimhaut oder bestimmter Vorerkrankungen erforderlich ist.
Aus diesem Grund wird die ROPA-Methode bei Vida Fertility nicht als Standardprotokoll, sondern als individuell angepasste Behandlung betrachtet.
Rechtliche Voraussetzungen für die ROPA-Methode in Spanien
Rechtlicher Rahmen des Gesetzes 14/2006 über assistierte menschliche Fortpflanzung.
In Spanien wird die assistierte Reproduktion durch das Gesetz 14/2006 geregelt, das Frauen über 18 Jahren den Zugang zu diesen Techniken ermöglicht, unabhängig von ihrem Familienstand oder ihrer sexuellen Orientierung, sofern eine Einwilligung nach Aufklärung vorliegt und eine angemessene medizinische Indikation besteht.
Im konkreten Fall der ROPA-Methode gibt es einen wichtigen rechtlichen Aspekt: Da es sich um die Entnahme von Eizellen der Partnerin handelt, wird die spanische Gesetzgebung üblicherweise im Rahmen einer rechtmäßig verheirateten Partnerschaft ausgelegt. Dies liegt daran, dass die Gametenspende in Spanien anonym erfolgt und die ROPA-Methode eine Ausnahme innerhalb der Partnerschaft darstellt.
Wenn ihr also ein Frauenpaar seid und die ROPA-Methode in Betracht zieht, ist es wichtig, eure rechtliche Situation vor Beginn der Behandlung zu prüfen, insbesondere wenn ihr in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft lebt, außerhalb Spaniens verheiratet seid oder in einem anderen Land wohnt.
Auswahl des Samenspenders
Bei der ROPA-Methode wird Sperma eines anonymen Spenders verwendet. In Spanien ist die Samenspende anonym, freiwillig und reguliert, sodass das Paar keinen bestimmten Spender auswählen oder eine Samenprobe eines Freundes, Bekannten oder Familienmitglieds beisteuern kann.
Die Auswahl des Spenders erfolgt durch das medizinische Team nach klinischen, phänotypischen und sicherheitsrelevanten Kriterien. Ziel ist es, eine möglichst hohe Kompatibilität mit der Patientin oder dem Paar zu erreichen, stets im Rahmen der spanischen Rechtsvorschriften und der festgelegten medizinischen Kontrollen.
Vor der Verwendung einer Spendersamenprobe werden medizinische, serologische und genetische Untersuchungen gemäß den Protokollen der Samenbank oder der zugelassenen Einrichtung durchgeführt.
Höchstalter für die ROPA-Methode
In Spanien legt das Gesetz kein einheitliches Höchstalter für alle Behandlungen der assistierten Reproduktion fest. Das Alter ist jedoch einer der wichtigsten medizinischen Faktoren bei der Entscheidung, welche Technik empfehlenswert ist, insbesondere wenn eigene Eizellen verwendet werden sollen.
Obwohl wir bei Vida Fertility jeden Fall individuell betrachten und dabei den allgemeinen Gesundheitszustand, die Erwartungen sowie die Fruchtbarkeitsuntersuchungen berücksichtigen, ist das Alter beider Frauen bei der ROPA-Methode entscheidend.
Bei dieser Behandlung müssen zwei Altersfaktoren berücksichtigt werden:
- Das Alter der Frau, die die Eizellen zur Verfügung stellt.
- Das Alter der Frau, die die Schwangerschaft austragen wird.
Das Alter der Frau, die die Eizellen zur Verfügung stellt, hat direkten Einfluss auf die Eizellqualität und die Wahrscheinlichkeit, entwicklungsfähige Embryonen zu erhalten. Wir wissen, dass die weibliche Fruchtbarkeit ab dem 35. Lebensjahr abnimmt und dass ab dem 38. bis 40. Lebensjahr die Wahrscheinlichkeit, Embryonen mit gutem Entwicklungspotenzial zu erhalten, zunehmend sinken kann.
Das Alter der tragenden Frau ist ebenfalls wichtig, da es eine Beurteilung der Sicherheit der Schwangerschaft, des allgemeinen Gesundheitszustands, der geburtshilflichen Risiken und der Vorbereitung der Gebärmutter auf die Aufnahme des Embryos ermöglicht.
Anstatt also zu fragen: „Was ist das Höchstalter für die ROPA-Methode?“, lautet die sinnvollere Frage: Welche Rolle sollte jede von uns bei der Behandlung spielen, um die Chancen zu erhöhen und die medizinische Sicherheit zu gewährleisten?
Welche Fruchtbarkeitsuntersuchungen sind vor der ROPA-Methode erforderlich?
Vor der ROPA-Methode wird bei beiden Frauen eine Fruchtbarkeitsuntersuchung durchgeführt, wobei die Untersuchungen je nach der Rolle, die jede von ihnen in der Behandlung einnehmen wird, variieren können.
Bei der Frau, die die Eizellen beisteuert, zielen die Untersuchungen in der Regel darauf ab, die Eizellreserve und die erwartete Reaktion auf die Stimulation zu beurteilen. Dazu können gehören:
- Transvaginale Ultraschalluntersuchung.
- Zählung der Antralfollikel.
- Anti-Müller-Hormon (AMH).
- Hormonuntersuchungen wie FSH, LH oder Östradiol.
- Serologische Untersuchungen.
- Überprüfung der gynäkologischen Vorgeschichte.
- Genetische Untersuchung oder Karyotyp, sofern medizinisch indiziert.
Bei der schwangeren Frau konzentriert sich die Untersuchung darauf, sicherzustellen, dass die Gebärmutter für die Aufnahme des Embryos bereit ist und dass keine wesentlichen Kontraindikationen für die Schwangerschaft vorliegen. Dazu können gehören:
- Transvaginaler Ultraschall.
- Beurteilung der Gebärmutterschleimhaut.
- Untersuchung der Gebärmutterhöhle bei Verdacht auf Polypen, Myome, Fehlbildungen oder Verwachsungen.
- Allgemeine und hormonelle Laboruntersuchungen, sofern angezeigt.
- Serologische Untersuchungen.
- Überprüfung der Krankengeschichte, Fehlgeburten, Operationen oder Vorerkrankungen.
Bei wiederholten Fehlgeburten, früheren Implantationsfehlern, Endometriose, geringer Eizellreserve, Gebärmutterveränderungen oder relevanter Familienanamnese kann auch die Notwendigkeit ergänzender Untersuchungen geprüft werden.
Müssen alle Untersuchungen bereits vor dem ersten Termin abgeschlossen sein? Dies ist eine der häufigsten Fragen. Nicht unbedingt. Wichtig ist, zu einer Erstuntersuchung zu kommen, um die weitere Abklärung zu veranlassen.
Wenn ihr bereits Untersuchungsergebnisse habt, könnt ihr diese mitbringen. Falls nicht, dient der erste Termin genau dazu, zu entscheiden, welche Untersuchungen für jede einzelne Patientin erforderlich sind.
Administrative Voraussetzungen vor Beginn der ROPA-Methode
In einer Privatklinik werden in der Regel Ausweisdokumente, die Krankengeschichte, gegebenenfalls frühere Befunde, durchgeführte Fruchtbarkeitsuntersuchungen, Laborwerte und Einverständniserklärungen angefordert.
Im konkreten Fall der ROPA-Methode kann es außerdem erforderlich sein, Unterlagen vorzulegen, die den rechtlichen Status des Paares belegen, insbesondere wenn die Behandlung im Rahmen einer rechtmäßig verheirateten Partnerschaft erfolgt.
Für ein erstes Beratungsgespräch bei Vida Fertility sollten Sie idealerweise Folgendes mitbringen:
- Personalausweis, NIE oder Reisepass.
- Heiratsurkunde, falls zutreffend.
- Frühere medizinische Befunde.
- Hormonuntersuchungen, falls bereits vorhanden.
- Aktuelle gynäkologische Befunde.
- Berichte über frühere Behandlungen.
- Liste der derzeit eingenommenen Medikamente.
- Vorgeschichte von Fehlgeburten, Operationen oder relevanten Erkrankungen.
Bei der ROPA-Methode wird keine Samenprobe des Partners bereitgestellt, da Sperma eines anonymen Spenders verwendet wird, der gemäß den spanischen Vorschriften ausgewählt wurde.
Falls ihr noch keine Untersuchungsergebnisse habt, ist das kein Problem. Der erste Termin dient genau dazu, zu entscheiden, was jede von euch benötigt und welche Strategie für euren Fall am besten geeignet ist.
Häufig gestellte Fragen zur ROPA-Methode in Spanien
Wem ähnelt das Baby bei der ROPA-Methode?
Bei der ROPA-Methode erhält das Baby das Erbgut der Frau, die die Eizelle beisteuert, sowie des Samenspenders. Aus genetischer Sicht kann es daher der Mutter ähneln, die die Eizelle beisteuert.
Allerdings spielt auch die Leihmutter eine sehr wichtige biologische Rolle. Während der Schwangerschaft sind die Gebärmutter, die Plazenta, das hormonelle Umfeld und die Kommunikation zwischen Mutter und Embryo an der Entwicklung des Babys beteiligt. Wir sprechen hier von Epigenetik; daher ist die Schwangerschaft ein aktiver Teil des Prozesses, auch wenn die genetischen Merkmale von der Eizelle und dem Spendersamen stammen.
Es lässt sich nicht genau vorhersagen, wem ein Baby ähnlich sehen wird. Wie bei jeder Schwangerschaft hängt die äußerliche Ähnlichkeit von vielen genetischen und biologischen Faktoren ab.
Was bedeutet die Abkürzung ROPA-Methode?
ROPA steht für „Empfang von Eizellen des Paares“.
Sie wird auch als geteilte Mutterschaft oder doppelte Mutterschaft bezeichnet, da sie es beiden Frauen ermöglicht, am Prozess teilzunehmen: Die eine stellt die Eizellen zur Verfügung, die andere trägt das Kind aus.
Risiken der ROPA-Methode
Die Risiken der ROPA-Methode ähneln denen einer In-vitro-Fertilisation. Bei der Frau, die die Eizellen beisteuert, können sie mit der ovariellen Stimulation, der Follikelpunktion oder einer zu geringen bzw. übermäßigen ovariellen Reaktion zusammenhängen. Bei der schwangeren Frau hängen die Risiken hauptsächlich von ihrem Alter, ihrem Gesundheitszustand, ihrer Gebärmutter, ihrer Krankengeschichte und dem Verlauf der Schwangerschaft ab.
Zu den Risiken oder Aspekten, die berücksichtigt werden müssen, gehören:
- Geringe Reaktion auf die ovarielle Stimulation.
- Beschwerden während der Stimulation.
- Risiken im Zusammenhang mit der Follikelpunktion, auch wenn diese selten auftreten.
- Abbruch des Zyklus bei unzureichender Reaktion.
- Keine entwicklungsfähigen Embryonen.
- Fehlende Einnistung.
- Fehlgeburt.
- Mehrlingsschwangerschaft, wenn mehr als ein Embryo transferiert wird.
- Geburtshilfliche Risiken im Zusammenhang mit dem Alter oder Vorerkrankungen.
Aus diesem Grund wird bei Vida Fertility jeder Fall individuell geprüft und einer sicheren, personalisierten und realistischen Strategie Vorrang eingeräumt.
Kann man die Samenprobe für die ROPA-Methode selbst mitbringen?
Nein. In Spanien wird die ROPA-Methode mit Sperma eines anonymen Spenders durchgeführt, das von einer zugelassenen Samenbank oder über die vom Zentrum für assistierte Reproduktion festgelegten Kanäle stammt.
Das Paar darf keine Samenprobe von einem Bekannten, Freund oder Familienmitglied mitbringen. Das spanische Gesetz schützt die Anonymität bei der Gametenspende und schreibt vor, dass der Prozess unter angemessenen medizinischen und rechtlichen Kontrollen durchgeführt wird.
Die Auswahl des Spenders obliegt dem medizinischen Team, das klinische, phänotypische und sicherheitsrelevante Kriterien berücksichtigt.
Prominente, die sich der ROPA-Methode unterzogen haben
Einige Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie Dulceida und Alba haben sich der ROPA-Methode unterzogen und offen über gemeinsame Mutterschaft, Frauenpaare und assistierte Reproduktion gesprochen, was dazu beigetragen hat, verschiedene Familienformen sichtbar zu machen.
Abgesehen von den Fällen in den Medien ist es jedoch wichtig, sich vor Augen zu halten, dass die ROPA-Methode nicht deshalb gewählt werden sollte, weil eine berühmte Person sie angewendet hat, sondern weil sie für eure medizinische, rechtliche und emotionale Situation geeignet ist.
Fertilitätsberatungen bei Vida Fertility
Wenn du bis hierher gelesen hast, fragst du dich vielleicht, ob die In-vitro-Fertilisation für deinen Fall geeignet ist. Bei Vida Fertility bieten wir private Beratungen an, online oder persönlich, in unseren Zentren für assistierte Reproduktion in Spanien. Unser Team wird Ihre Situation individuell prüfen und Ihnen erklären, welche Schritte Sie vor Beginn der ROPA-Methode unternehmen sollten.
Events von Vida Fertility
Wir bei Vida Fertility möchten, dass Sie sich gut aufgehoben und sicher fühlen – denn Wohlbefinden ist ein wichtiger Teil auf dem Weg zur Kinderwunschbehandlung.
Mit unseren Veranstaltungen, Vorträgen und persönlichen Gesprächen helfen wir Ihnen dabei, Ihre Möglichkeiten besser zu verstehen und offene Fragen in Ruhe zu klären. Unser Team von Spezialisten für assistierte Reproduktion in Spanien begleitet Sie dabei individuell und persönlich.
Schauen Sie sich gerne unsere kommenden Veranstaltungen an und lernen Sie unser Team kennen.
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